Kosten im Blick behalten

CDU auf politischer Pättkestour

Ratsmitglied Christian Albrecht erläuterte den fast 40 Radelnden, wie die CDU die anstehenden Projekte in der Gemeinde vorantreiben will – darunter auch die neue Mensa für die AFG. Foto: CDU HavixbeckRatsmitglied Christian Albrecht erläuterte den fast 40 Radelnden, wie die CDU die anstehenden Projekte in der Gemeinde vorantreiben will – darunter auch die neue Mensa für die AFG. Foto: CDU Havixbeck

Viele Investitionen stehen an, doch die Kassen sind knapp: Die Gemeinde muss deshalb Prioritäten setzen und die Kosten im Blick behalten. „Damit das gelingt, braucht es für Havixbeck und Hohenholte nach der Kommunalwahl eine Gestaltungsmehrheit der CDU“, unterstrich jetzt der Fraktionsvorsitzende Thorsten Webering bei der kommunalpolitischen Pättkestour.

Die Fahrradtour lieferte den fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Fülle von Anschauungsmaterial für dringenden Handlungsbedarf. Ratsmitglied Christian Albrecht hatte die Tour ausgearbeitet, die zu den politischen Hotspots führte, und gab fachkundig Auskunft zu den Projekten. „Wir bekennen uns zum gemeinsamen Schulstandort Havixbeck/Billerbeck“, betonte er. Und klar sei, dass die AFG eine neue Mensa brauche. Um die Kosten im Griff zu behalten, sei es richtig, zunächst nur bis zur sogenannten „Leistungsphase 2“ einzusteigen. Die reicht bis zur Vorplanung. „Wir brauchen Fakten, damit wir wissen, worüber wir reden“, ergänzte der stellvertretende Fraktionschef Andreas Kleefisch.

Viele unangenehme Überraschungen lauerten vermutlich auch in der Zweifachsporthalle. Allein der Brandschutz steht seit Jahren mit einem siebenstelligen Aufwand in den Haushalten, der Aufwand einer Kernsanierung dürfte niedrig geschätzt 4,5 Millionen Euro kosten – „mögliche Altlasten sind unbekannt und darin noch gar nicht eingerechnet“, erklärte Albrecht. Deshalb bringe die CDU hier einen Neubau mit klarer kalkulierbaren Kosten ins Spiel.

Im benachbarten Bürgerpark betonte er: „Wir wollen einen attraktiven Park, aber nicht um jeden Preis“. Die Anregungen aus dem Bürgerhaushalt seien sehr gut und hilfreich. „Letztendlich muss aber der Rat die Verantwortung tragen und entscheiden“. Das Thema Wohnraum spielte im Habichtsbach III und in der Münsterstraße eine Rolle, letzte Station war der Bestenseeplatz. Hier steht eine Neugestaltung an. Deutlich hob Albrecht das große, auch finanzielle Engagement der Kaufleute in der Immobilienstandortgemeinschaft hervor. Abschluss war dann bei Gegrilltem, Getränken und Salaten im „CDU mittendrin“.